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Es vergeht kein Tag an dem die Medien nicht über die Gemeindestrukturreform berichten. Behörden und öffentliche Einrichtungen werden zusammengelegt, es bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.

GR Helmut RanzenbacherEs sind Meldungen über ein Zukunftsprojekt aber ohne konkrete Vorstellungen wo der Nutzen für die Bevölkerung liegt. Zu Recht hört man „Wozu brauchen wir eine Gemeindestrukturreform, was bringt sie uns denn wirklich?“

Vieles wird berichtet, aber die Aussagen sind schwammig und es entsteht der Eindruck, dass das „Projekt Strukturreform“ mit all ihren Details unter Verschluss gehalten wird. Nur, Geheimniskrämerei ist niemandem dienlich, es schafft aber Unsicherheit und Unverständnis in der Bevölkerung.

Eines ist jedoch klar. Zusammenlegung heißt – Bündelung vorhandener Ressourcen und Schaffung einer besseren Infrastruktur und somit immense Vorteile für die Bevölkerung. Zusammenlegung kann aber auch heißen – Ausdünnung des ländlichen Raumes und somit Nachteile für die dort lebenden Menschen.

Viele Fragen stehen im Raum und müssten einer breiten Diskussion zugeführt werden. Ein Prozess, der so einschneidend das zukünftige Leben in der Region bestimmen wird, sollte auf breiter politischer Basis und unter Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung geschehen.

Besonders die Jugend müsse in diesen Reformprozess eingebunden sein. Denn es ist ihre Zukunft, die hier beschlossen wird. Veränderungen ja, sie sind notwendig und führen letztendlich zu einer Verbesserung der Lebenssituation für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Entscheidung darüber aber sollte unter Einbeziehung aller demokratiepolitischen Spielregeln zustande kommen. Reformieren über die Köpfe der Menschen hinweg ist keine gute Basis für eine gesellschaftspolitische Neuordnung in unserem Land.

Mehr Veranstaltungen, als alle anderen politischen Parteien im ganzen Jahr machen, schafft das starke Team der SPÖ Kapfenberg alleine an einem Tag.

Maifeiern in KapfenbergIn vielen Siedlungsgebieten wurden in bewährter Manier Maibäume, teils von Hand, teils durch tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aufgestellt und musikalisch und kulinarisch umrahmt. Selbstverständlich nutzen viele Gemeinderäte, Mandatare und Funktionäre diese Gelegenheit einmal mehr um sich mit den Bürgerinnen und Bürgern von Kapfenberg in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

Großer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern aus der SPÖ Kapfenberg für ihren Einsatz!

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Ein etwas anderes Maibaumaufstellen fand am 30. April beim Haus der Begegnung Walfersam statt.

anMAIernGemeinsam mit der Kulturwerkstatt podium veranstaltete die SPÖ Kapfenberg und die SJ Kapfenberg das erste anMAIern, ein Maibaumaufstellen für Jung & Alt.

Ein traditionelles Maibaumaufstellen von Hand begleitet von Klängen der Werkskapelle Böhler war der Auftakt für ein rundum gelungenes Fest. Zahlreiche Gemeinderäte, Stadtparteivorsitzender Hannes Weißenbacher und nicht zuletzt Bürgermeisterin Brigitte Schwarz nutzten diese Gelegenheit um in gewohnter Weise in persönlichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern Neuigkeiten auszutauschen, Wünsche und Anregungen entgegenzunehmen oder einfach nur entspannt zu plaudern.

Ab ca. 17.00 Uhr starten dann Kinky Slinky ihr buntes Programm aus Reggae, Blues, Rock & Roll. Sogar Gastsängerinnen aus der SPÖ Kapfenberg wurden zum Duett „herausgefordert“. Die bunte musikalische Mischung bereitete diesem lauen Sommerabend den passenden Rahmen, den auch die ece Bulls Kapfenberg als Ausklang nach einem Trainingstag zu genießen wussten. Bis in die Abendstunden wurde weiter gefeiert und sogar ein neuer Haarschnitt wurde einer podium-Mitarbeiterin verpasst.

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Bei strahlendem Sonnenschein feierte die SPÖ-Kapfenberg den diesjährigen internationalen Feiertag und Tag der Arbeit mit einer Großkundgebung am Kapfenberger Koloman-Wallisch-Platz.

Eingeleitet durch den traditionellen Weckruf in allen Siedlungsgebieten und einer Leistungsschau der Kapfenberger Sportvereinigung zog ein großer Festzug vom Europaplatz zum Hauptplatz der Böhlerstadt.

Festrede zum 1. Mai 2012Mit der „Internationalen“, intorniert durch die beiden Sängerchöre „Stahlklang“ und „Schirmitzbüheler Sängerchor“, eröffnete der Stadtparteivorsitzende Hannes Weißenbacher die politische Kundgebung. Er sprach sich, so wie auch im Anschluss der Gastredner Sozialminister Rudolf Hundstorfer, für soziale Gerechtigkeit, Arbeit und den Kampf gegen Spekulationsgeschäfte deutlich aus. Er stellte in seiner Rede weiter klar, dass wir uns weiterhin gegen Ungerechtigkeiten wie ungleiche Bezahlung, Sparpakete auf den Schultern der arbeitenden Bevölkerung und mittelmäßige Ausbildungschancen für unsere Kinder wehren müssen.

Mit dem „Lied der Arbeit“ wurde die Kundgebung dann eindrucksvoll geschlossen.

Mit einem bunten Rahmenprogramm und einem abschließenden Fest in der Altstadt war auch der diesjährige 1.Mai in Kapfenberg wieder ein voller Erfolg.

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Im September 2011 besetzten rund 1.000 Menschen die Wall Street in New York. Sie protestierten gegen soziale Ungleichheiten, Spekulationsgeschäfte von Banken und den Einfluss der Wirtschaft auf die Politik. Die Occupy-Bewegung war geboren.

DI Dr. Hannes WeißenbacherVon der Wut der Bürger sollte sie getragen werden, über das Internet organisiert, aber ohne Hierarchien und Anführer auskommen. Diese vermeintlichen Stärken entpuppten sich bald auch als Schwächen von Occupy. Obskure Organisationen Sekten und rechtsnationale Bewegungen nutzten das Prinzip der Meinungsfreiheit aus und versuchten Einfluss zu nehmen.

Auch die Arbeiterproteste rund um den 1. Mai gingen ursprünglich von Amerika aus und wurden zu Beginn von Anarchisten unterwandert und zu Anschlägen genutzt. Erst durch den internationalen Zusammenschluss der sozialistischen Parteien konnte für ein gemeinsames Ziel, nämlich den Achtstundentag, erfolgreich demonstriert werden. Später erweiterten sich die Themen und aus den Demonstrationen wurden teilweise festliche Umzüge. Im Kern ging es aber immer um die eine Sache: Ungerechtigkeiten für die erwerbstätige Bevölkerung aufzuzeigen und deren Beseitigung zu fordern.

Auch heute gibt es noch genügend Gründe, sich zu wehren:

  • Wir wehren uns dagegen, dass Frauen und Männer, Leiharbeiter und Fixangestellte noch immer nicht gleich bezahlt werden.
  • Wir wehren uns dagegen, dass Sparpakete wieder hauptsächlich von der arbeitenden Bevölkerung getragen werden müssen.
  • Wir wehren uns dagegen, dass die Ausbildung unserer Kinder in das Mittelmaß abrutscht, aber Eliteschulen mit Milliarden gefördert werden.
  • Wir wehren uns dagegen, dass Bankdirektoren mehrere Millionen im Jahr verdienen, obwohl ihre Bank mit unserem Geld gestützt werden muss.
  • Wir wehren uns dagegen, weil wir mit unserer Arbeit und unserer Leistung diesen Staat erhalten.

Ob Occupy oder 1. Mai – wir wehren uns!

Rechte Vandalen haben Kapfenberg mit Pickerln zugepflastert!

Rechter Vandalismus in KapfenbergAm Morgen des 1. April erreichten uns aufgeregte Anrufe, dass in ganz Kapfenberg öffentliche Einrichtungen mit RFJ-Kapfenberg Aufklebern verschmutzt seien. Anfangs noch als Aprilscherz abgetan, stellte sich leider heraus, dass wirklich hunderte dieser Aufkleber auf Masten, Fußgängerdurchgängen, Schaukästen etc. kleben. Das nicht benötigte Trägerpapier liegt in Massen herum bzw. wird vom Wind nun durch Kapfenberg getragen.

Da allein im Bereich des Frauenriegels gezählte 350 Aufkleber angebracht wurden, kann man wohl mit Recht davon ausgehen, dass dies keine Tat eines einzelnen Wirrkopfes, sondern eine geplante Aktion der rechten Jugend war. Dies ist insofern unterhaltsam, da die freiheitliche Partei sich offiziell für ein „schöneres Kapfenberg“ einsetzt.

Die aufwändige Entfernung der Kleber, des Papiers und der Rückstände sowie die Wiederherstellung zerstörter Anstriche dürfen nun die Bürgerinnen und Bürger Kapfenbergs bezahlen. Oder vielleicht hat doch jemand aus der freiheitlichen Ecke so viel Anstand und übernimmt die Kosten?

Am Vortag zum internationalen Frauentag erwartete viele Passantinnen am Europaplatz eine kleine Überraschung. Die SPÖ Stadtfrauen verschenkten rote Rosen an vorbeikommende Kapfenbergerinnen.

Aktion der StadtfrauenFrauen leisten tagtäglich wertvolle und vielfältige Beiträge für unsere Gesellschaft. Diese Arbeit geschieht zum Teil „sichtbar“ oder „im Hintergrund“. Uns ist es ein Anliegen, dies und die Errungenschaften der Frauen zu würdigen und deren Bedeutung für die Gesellschaft hervorzuheben.

Seit 101 Jahren, am 8. März, wird der Frauentag gefeiert. Der Internationale Frauentag steht für den langen Kampf der Frauen, für eine gleiche Teilhabe an der Gesellschaft wie Männer.

Teilen Sie mit uns Ihre Anliegen und Wünsche! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , rufen Sie uns an 03862 / 22 3 50 oder kommen Sie einfach einmal vorbei. Unser nächster Frauenstammtisch findet am Montag, 26. März um 18.00 Uhr im Kulturcafé Qualtinger im Kulturzentrum statt.

Einmal im Monat treffen wir uns um uns weiter zu vernetzen, auszutauschen und initiativ zu werden. Bei diesen offenen Treffen sind alle eingeladen die gerne mit uns ihre Ideen teilen möchten.

Seit Jahresbeginn sind wir auf Autobahnen und Schnellstraßen verpflichtet, bei stockendem Verkehr und Stau eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Diese Maßnahme kann zweifellos Leben retten. Wir alle wären froh, nach einem Unfall möglichst schnell versorgt zu werden.

(Bildquelle: ASFINAG) >In Einzelfällen hat die Rettungsgasse auch schon funktioniert. Trotzdem herrscht noch immer Unsicherheit! Muss ich nach rechts oder links ausweichen? Darf ich auf den Pannenstreifen fahren? Wie funktioniert die Rettungsgasse im Bereich einer Autobahnauffahrt?

Die ASFINAG versucht mit einer eigenen Homepage http://www.rettungsgasse.com Licht in’s Dunkel zu bringen. Für diejenigen, die Informationen lieber in Händen halten, liegen ab sofort kostenlose Infofolder zur Rettungsgasse in der Servicestelle der SPÖ Kapfenberg auf.

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