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Frisiersalon Kurz?

06. Juli 2017
Ist der KurzVP wirklich jedes Mittel recht? Türkis und Blau sind sich auch in diesem Punkt sehr ähnlich.
Schwerwiegende Vorwürfe gegen das von ÖVP-Kurz geführte Außenministerium: Laut einem aktuellen "Falter"-Bericht wurde die vom Außenministerium in Auftrag gegebene Kindergarten-Studie des Islamforschers Ednan Aslan bearbeitet. Konkret sollen, so der "Falter" in einem heute erschienenen Artikel, Beamte des Außenministeriums weitgehende Bearbeitungen, inhaltliche Korrekturen und Manipulationen vorgenommen haben. Die Glaubwürdigkeit dieser Studie ist demnach in Frage zu stellen.
Eine "Fake-Studie" würde die Glaubwürdigkeit von Politik und Universitäten in höchstem Maße beschädigen. Wenn dies nur für politisches Kleingeld passiert ist, ist dies höchst verantwortungslos von allen, die an dieser Manipulation beteiligt waren.

Schwere Vorwürfe stehen im Raum
Der "Falter" hat Beispiele dieser "Bearbeitungen" veröffentlicht, die betroffen machen und das ungeheure Ausmaß der Manipulationen zeigen. Laut "Falter"-Bericht haben Beamte im Kurz-Ministerium die Studie manipuliert. Ganze 900 Änderungen liegen laut Bericht vor, und sie gehen über eine "Rechtschreibprüfung" hinaus: Aussagen sollen oft ins genaue Gegenteil verdreht worden sein.
So schrieb Islamforscher Aslan ursprünglich in seiner Studie, dass auch muslimische Eltern in den Kindergärten für ihre Kinder "Werte wie Respekt, Gelassenheit, Individualität des Kindes, Hygiene, Zufriedenheit der Kinder, Pünktlichkeit, Liebe, Wärme und Geborgenheit, Selbstständigkeit und Transparenz der Regeln" suchten. Nach der "Bearbeitung" eines Beamten des Außenministeriums wurde daraus der Satz: "Besonders wichtig ist ihnen (den Eltern, Anm.), dass den Kindern islamische Werte vermittelt werden". Ein zweites Beispiel: In der Originalfassung hieß es ursprünglich "Das Kind soll selbständig, respektvoll und liebevoll erzogen werden". Ganz anders die bearbeitete Fassung: "Bisweilen sollen Kinder auch vor dem moralischen Einfluss der Mehrheitsgesellschaft geschützt werden". Das alles hat mit einer Bearbeitung rein gar nichts mehr zu tun, sondern ist eine krasse Umdeutung, die zur Stimmungsmache für die rechte Kurz-Politik diente.
Höchst aufklärungswürdig: Welche Rolle spielte Kurz?
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler betonte zu der mutmaßlich manipulierten Kindergarten-Studie: "Eine Politik, die so agiert und durch Manipulation einer vorgeblich seriösen Studie Stimmung macht, hat einen schweren Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung begangen!" Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist daher klar: "Was es jetzt braucht, ist volle Aufklärung über mögliche Manipulationen und über die Hintergründe. Höchst aufklärungswürdig ist auch die Rolle, die ÖVP-Chef und Minister Kurz hier spielte. Wer hat diese Änderungen veranlasst und warum? Und was wusste Minister Kurz?", fragt Niedermühlbichler.

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