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Bundeskanzler Kern zu 12-Stunden-Tag: ArbeitnehmerInnen bleiben auf der Strecke

08. Dezember 2017
Entschieden wendet sich SPÖ-Vorsitzender Christian Kern gegen die aktuellen Pläne von Schwarz-Blau zum 12-Stunden-Tag. ÖVP und FPÖ wollen mit dem Arbeitszeitgesetz die gesetzliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden die Woche erhöhen, die Ruhezeiten verringern und zugleich die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Gewerkschaften einschränken. "Es geht hier um ein einseitiges Geschäft zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagt Bundeskanzler Kern. "Nur die Arbeitgeber profitieren und die Arbeitnehmer bleiben auf der Strecke", so Kern, der kritisch anmerkt, dass damit auch "die Machtverhältnisse zugunsten der Arbeitgeber verschoben" werden.

"Das wäre mit der SPÖ in der Form sicher nicht möglich", betont Kern und erinnerte an die im Plan A dargelegte Möglichkeit der Flexibilisierung. Dort ist festgelegt, dass die ArbeitnehmerInnen entscheiden, wieviel sie arbeiten. "Jetzt diktieren die Arbeitgeber. Das ist ein Riesenunterschied." Ein 12-Stunden-Tag sei sicherlich nicht die Veränderung, die sich die Menschen in unserem Land wünschen. "Im Gegenteil: Wir brauchen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie", sagt Kern.
Was bedeutet der 12-Stunden-Tag konkret an einem Beispiel?
Nehmen wir eine Frau aus Neudörfl im Burgenland, die jeden Tag nach Wien zur Arbeit pendelt. Für eine Strecke muss sie mit mindestens 1,5 Stunden rechnen. So wird ein 12-Stunden-Tag für sie ganz schnell zum 15 und mehr Stunden-Tag. Dabei hat sie noch Glück. Denn sie kann mit einer relativ guten Verkehrsanbindung rechnen. Nicht überall in Österreich ist auch noch spätabends oder in der Nacht eine solche gegeben.
Weitere Reaktionen:
Der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder sagt zum Stand der Verhandlungen von VP-FP: "Der gemeinsame Nenner der beiden ist eine Politik gegen die ArbeitnehmerInnen und für die Konzerne."
Die Ankündigung, die Ausweitung der Arbeitszeit bei Fehlen eines Betriebsrates zum Gegenstand direkter Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und ArbeitnehmerInnen machen zu wollen, lässt bei Rudi Kaske, Präsident der Bundesarbeitskammer, die Alarmglocken schrillen: "Der Druck auf die Einzelne oder den Einzelnen könnte sich dadurch noch massiv erhöhen."

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